Hmmmmm …
04. April ca. 16 Uhr
Wiedermal muss ich euch vertrösten! Danke für die lieben Mails und treuen Einträge, aber es gibt einfach nichts zu berichten im Moment … nichts, was in den Blog gehört. Die üblichen Up’s and Down’s also … Wir sehen uns dann hier, ok? ;) Aber im Ernst: Ich bin bald wieder online … versprochen!
Sendepause
05. März ca. 21 Uhr
Ja, nach all den schlaflosen Wochen ist mal wieder die Luft raus und es geht rapide bergab mit der Stimmung. Da ich den Blog gern “hellgrau” halten und nicht “schwarz” bemalen will, mache ich also erstmal wieder eine kleine Blog-Pause. Ich hoffe ihr seht mir das nach. Wird nicht lange dauern und die Texte fliessen mir wieder nur so aus den Fingern - im Moment jedenfalls bekomme ich kaum einen Satz hin. Also, bis sicher in ein paar Tagen. Solange gibt auch einen passenden, neuen alten Ohrwurm …
Ich liebe es …
26. Februar ca. 01 Uhr
Alice im Wunderland
23. Februar ca. 22 Uhr
Einen viertel Liter Cappuccino am Morgen, einen viertel Liter Espresso zum Mittag und einen am Abend: Rettete ich mich über den Tag. Doch kaum hatte ich vorhin damit begonnen meinen Zimmerschrank zu putzen, schlief ich auch schon zwischen all den Reinigungsmitteln ein und holte die letzten beiden Nächte nach. In lebhaften Träumen versunken, gönnte ich mir ganze drei Stunden. Nun, blöd aber nicht unerwartet, wachte ich mit schlimmen Hals- und Brustschmerzen auf. Darum merke: nur weil Öko drauf steht, gehören Reinigungsmittel noch lange nicht neben die Couch! Dieser Ratschlag war gratis :)
PS: Aber das Gute daran: Jetzt ist mir der Schrank auch egal … Alles ist egal, irgendwie ;)
Damn!
22. Februar ca. 19 Uhr
There was something in the air … and i missed UPS :(
Ultra Rapid-Cycling II
19. Februar ca. 22 Uhr
Ja, sie lebt noch. Zustand: Nun ja, wäre ich eine bipolare Rapid Cyclerin, dann würde ich wieder etwas völlig abgedrehtes aushecken, hätte jetzt seit Tagen ein manisches Dauergrinsen im Gesicht und weder Zeit noch Lust fürs Internet. Aber wie auch immer, ich bin wirklich im Moment extrem positiv abgelenkt. Gebt mir ein paar Tage, dann bin ich sicher wieder online und beantworte auch alle eMails und Kommentare.
Fernab der Realitäten
14. Februar ca. 20 Uhr
Nun, Tag drei, Kapitel eins. Ich setze mich mit den Situationen in einer psychiatrischen Klinik auseinander. Da mir eigene Bilder fehlen, recherchiere ich so weit es irgend möglich ist. Doch spätestens beim so genannten “Kriseninterventionsraum” gehen mir die nüchternen Details verloren und ich schwimme etwas in Klischees und Vorurteilen. Das gilt es zu ändern! Also, muss ich in eine Klink! Irgendwie! Versuchen, einen Blick hinter geschlossene Türen werfen zu können. Wie stellt man so etwas an? Sich selbst einweisen? Das ist natürlich Quatsch und wäre auch nicht mal mehr besonders kreativ. Bleibt also der Versuch, Kontakte zu knüpfen und um Erlaubnis zu bitten. Nun, ich bin gespannt, an welchen Richtlinien und Bestimmungen dieses Vorhaben scheitern könnte. Wir werden sehen .. die ersten Anfragen sind unterwegs.
Aber ich würde gern einmal meine Leser aufrufen (gern per Mail) mir ihr Wissen mitzuteilen. Wer kennt vielleicht aus Erfahrung, Beruf etc. die sog. “beschützen” Bereiche einer psychiatrischen Klink. Wer weiß über Details von allg. Räumlichkeiten, Stimmungen, Geräuschen, Menschen, Interventionsräumen, Fixierungen, Medikationen etc. zu berichten? Wer kennt vielleicht auch Mittel und Wege, um die Recherchen an diesem Punkt voran zu treiben? Vielleicht erwische ich ja einen Fachmann? Nun, ich hoffe auf jegliches Feedback … Dankeschön!
PS: Vielleicht kennt jemand eine gute Dokumentation? Bücher?
14.02.2008
14. Februar ca. 15 Uhr
Valentinstag? Unsinn! Brauchen wir wirklich noch mehr Termine im Kalender, mein Schatz? Und in diesem Sinne gibt es heute noch ein: “Happy Birthday liebe Mutti!”, ein weiterer Tag, der nicht im Kalender stehen muss!
Was war, ist und sein wird (Tag 3)
13. Februar ca. 17 Uhr
Heute wurden Prioritäten gesetzt. Wir werden jetzt so schnell als möglich umziehen und zwar *Tataaaa* nach Heidelberg. Hauptsache erstmal mehr Platz und Freiraum zum Schreiben und Leben. Alles andere wird sich irgendwie ergeben und ich kann mich erstmal auf die wichtigen Ziele besinnen.
Mit dem Schreiben komme ich gut voran. Mein aktuelles Augenmerk schenke ich den Zeitformen und Erzählstilen. Versuche die richtige Mischung aus gemeisselter Vergangenheit, dem Imperfekten und der Gegenwart zu finden. Weiterhin versuche ich mich dem Problem zu stellen, dass man dazu tendiert in schwierigen Situationen schnell mal den Stil oder gar den Erzähler zu wechseln und sich dabei unbemerkt von der Situation distanziert und entfernt. Das gilt es zu vermeiden.
Ein weiterer Punkt ist die Beschreibung von Örtlichkeiten. Ich neige dazu, sie mit all zu bunten Farben zu malen und den Bezug zum Protagonisten aus dem Auge zu verlieren. Es soll aber zeitgemäß um Menschen und Perspektiven gehen und daher sollte ich die Orte als beschreibendes Mittel nutzen - nicht ihrer eigen Willen um tolle Bilder zu zeichnen.
Euren Anmerkungen werde ich mich jetzt stellen. Wenn ihr weiterhin eurer Auge schärfen möchtet, dann denkt doch einfach einmal über den Erzählstil in Rückblenden eines Romanes nach. Wann ist es angebracht in der Vergangenheit zu schreiben, wann die Bilder in die Gegenwart zu holen und so weiter. Es ist eine tolle Übung um mit der Dramatik in Situationen zu spielen - Versucht es mal!
“Ich stand in den Wogen der Flut und das Wasser umspülte meine müden Knöchel. Immer wird das Meer noch seine Zungen ausstrecken und geneigt sein, seine Beobachter zu liebkosen. Doch dann wurde es dunkel. Ich laufe und laufe - verfolgt von der Flut. Ich stürze in den Schlick und in die tobende See … “. Sicher, nicht schön, aber auch rein exemplarisch.
Buchautorin - Tag No.2
13. Februar ca. 00 Uhr
Ich schreibe nicht viel, sondern recherchiere mir die Finger wund. Die Dokumente nehmen jetzt schon überhand - zuviele Infos, Tipps, Charakterbeschreibungen und so weiter. Ich habe mir folglich eine Autorensoftware gekauft: Scrivener. Ursprünglich liebäugelte ich mit anderen Programmen, merkte aber schnell, dass sie mit ihrem Overhead an Farben und Funktionen mehr ablenken, als helfen. Wer wirklich viel schreibt, sollte so ein Programm unbedingt ins Auge fassen.
Bin völlig involviert und komme nicht wirklich dazu andere Dinge zu erledigen. Ein Blick in unseren Kühlschrank (Foto folgt) und ich weiß, dass einer von uns hier ein Kaffee-Problem hat. Hey, und das bin nicht nur ich! Mein Notebook zeigt ernsthafte Ermüdungserscheinungen, gut, dass es bald Ersatz gibt :) Auf meinen Touren zeigen sich mehr und mehr die praktischen Vorteile eins Notpads und Diktiergerätes. Jetzt hoffe ich, dass es für den neuen iPod Touch bald ein Mikrofonadapter gibt. Denn, nächste Beobachtung: Wenn ich in einer Szenerie vor Ort recherchiere und Geräusche nicht relevant sind, tue ich das mit sanfter Musik. Wenn ich dann schreibe, spiele ich dieselben Songs ab und fühle mich schneller wieder in der Situation. Interessante Feststellung …
Die Krankenhausszene wird immer komplexer. Zahlreiche Tipps und Anregungen haben meine Blickwinkel verändert und ich bin wirklich dankbar für einige der Ideen. Großartiges war dabei, das ich nicht im entferntesten berücksichtigt hatte. Daher meine Frage für heute: “Was tut ihr aus Lageweile im Krankenbett” … Ja, ich weiß, Martina wird jetzt lachen :)